Mexiko / Klassisches Mexiko / Campeche
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Sonntag, 26. März 2017

Festung Campeche

Der Spanier Hernández de Córdoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits exis­tierende Maya-Stadt mit dem Namen „Platz der Schlangen und Zecken“ an der Golf­küste Mexikos.

Einige Jahre später ging hier Hernán Cortés an Land. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstre­bende Hafen­stadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten über­fallen und auf das Schreck­lichste verwüstet. Die häufigen Attacken veran­lassten schließ­lich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehr­haften Mauer und zahl­reichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehens­würdig­keiten und wird auch von uns bei einem kleinen Rund­gang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebe­voll restau­rierten Kolonial­gebäude Campeches. Wir besichtigen die Kathe­drale La Concepción und über­queren das Herz der Stadt - den kleinen Zócalo Parque Principal. Langsam schlendern wir durch die kleinen Gässchen und lassen uns zurück­versetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.